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Klimaschutz durch Moorentwicklung

Natur- und Klimaschutzprojekte sowie Projekte in landwirtschaftlich genutzten Mooren standen kürzlich im Mittelpunkt der Tagung „Niedersächsische Moorlandschaften – Projekte zum Klimaschutz durch Moorentwicklung“. An der Veranstaltung im Geozentrum Hannover nahmen mehr 120 Moorexpert*Innen von Behörden, Verbänden, Planungsbüros, Universitäten sowie aus der Wasser- und Landwirtschaft teil.

Moore tragen in Niedersachsen mit etwa zwölf Prozent zu den landesweiten Treibhausgasemissionen bei. Die 2015 verabschiedete Richtlinie „Klimaschutz durch Moorentwicklung“ unterstützt Planungen und Vorhaben zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus Moorböden sowie zur Erhaltung und Wiederherstellung weiterer Funktionen der Moore. Die Teilnehmer*Innen verschafften sich einen Überblick über aktuelle Projekte. Dazu zählen unter anderem Maßnahmen zur Optimierung des Wasserhaushaltes, zur Renaturierung, zur Wiedervernässung und Torfmooskultivierung. Es wurden Möglichkeiten der Förderrichtlinie und Hinweise zum Verfahren dargestellt.

Die Veranstaltung zeigte in beeindruckender Weise die Vielfalt der Projekte, die über ganz Niedersachsen verteilt sind. Neben der Umsetzung konkreter Maßnahmen hat sich gezeigt, dass die Projekte erheblich zu einer Intensivierung der Kommunikation zwischen allen Beteiligten und der Sensibilisierung von Moornutzer*Innen und Moorschützer*Innen im Hinblick auf den Klimaschutz in Mooren führen.

LBEG-Präsident Andreas Sikorski begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Geozentrum Hannover.

LBEG-Präsident Andreas Sikorski begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Geozentrum Hannover.

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