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LBEG ermittelt - Unfall im Kaliwerk Sigmundshall

05.04.2012


Im Untertagebetrieb des Kaliwerkes Sigmundshall bei Wunstorf (Region Hannover) hat sich am 04.04.2012 gegen 23.20 Uhr ein schwerer Unfall ereignet. Bei Bohr-Arbeiten kam es zu einem unerwarteten Gasaustritt (Schwefelwasserstoff), bei dem ein Mitarbeiter der K+S Kali GmbH ums Leben gekommen ist und drei weitere verletzt wurden. Alle Verletzten befinden sich außer Lebensgefahr. 23 weitere Personen wurden vorsorglich zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

Die Unfallstelle befindet sich in etwa 1200 Meter Tiefe. Der Notarzt, die Polizei und das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) wurden umgehend informiert. Das LBEG als zuständige Bergbehörde hat die Untersuchung eingeleitet, noch in den Nachtstunden fand eine Befahrung der Unfallstelle statt.

Es werden fortlaufend Gasmessungen in dem betroffenen Bereich des Bergwerkes und Übertage durchgeführt. Derzeit werden keine erhöhten Werte am ausziehenden Schacht festgestellt. Eine Gefahr für die Bevölkerung in der Nähe des Kaliwerkes besteht nicht.

Das LBEG ist Bergbehörde für Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Hamburg sowie Geologischer Dienst für Niedersachsen. Die Aufgabenwahrnehmung erfolgt fachlich-neutral und wirtschaftlich unabhängig. Das LBEG überwacht die Bergbaubetriebe in Bezug auf Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz. Im Sinne der Daseinsvorsorge sichert sich das LBEG dauerhaft die Kenntnisse über Georessourcen und stellt diese bereit.



Ansprechpartner:

Dr. Wolfgang Lampe , Tel.: +49-(0)511-643-2299,
E-Mail: wolfgang.lampe@lbeg.niedersachsen.de


Pressesprecher:


Andreas Beuge, Tel.: +49-(0)511-643-2679, Mobil: +49-(0)170-8569662,
E-Mail: Andreas.Beuge@lbeg.niedersachsen.de
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