Landkreis Diepholz: Leckage an der Bohrung Bockstedt R1 | Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
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Landkreis Diepholz: Leckage an der Bohrung Bockstedt R1

15.07.2013


Im Erdölfeld Bockstedt (Landkreis Diepholz) sind am 13. Juli 2013 etwa 5m³ Lagerstättenwasser aus einer undichten Verflanschung an der Bohrung Bockstedt R1 auf den Bohrplatz der Wintershall Holding GmbH sowie eine angrenzende landwirtschaftlich genutzten Fläche ausgetreten. Der Betreiber hat die Bohrung umgehend außer Betrieb genommen und das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) informiert. Das LBEG hat als zuständige Aufsichtsbehörde die Untersuchungen zur Schadensursache aufgenommen und die Untere Wasserbehörde des Landkreises Diepholz in Kenntnis gesetzt.

Bei der Bohrung handelt es sich um eine sogenannte Einpressbohrung, bei der Lagerstättenwasser aus der Förderung des Erdölfeldes Bockstedt zur Druckerhaltung in die Lagerstätte zurückgefördert wird. Mit einem Saugwagen wurde die Flüssigkeit vom befestigten Bohrplatz entfernt. Ein Bodengutachter hat Proben von der angrenzenden landwirtschaftlichen Fläche genommen. Die Proben werden derzeit im Labor untersucht. Vorfluter sind nicht betroffen. An der Bohrung werden gegenwärtig Druckmessungen durchgeführt, um die Ursache des Lagerstättenwasseraustritts festzustellen.

Das LBEG ist Bergbehörde für Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg sowie Geologischer Dienst für Niedersachsen. Die Aufgabenwahrnehmung erfolgt fachlich-neutral und wirtschaftlich unabhängig. Das LBEG überwacht die Bergbaubetriebe in Bezug auf Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz. Im Sinne der Daseinsvorsorge sichert das LBEG dauerhaft die Kenntnisse über Georessourcen und stellt diese bereit.


Häufig gestellte Fragen:

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Pressesprecher:


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