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Für die Erhöhung der Förderrate der Erdgasbohrung Goldenstedt Z23 wurde der vorzeitige Beginn genehmigt.

Die Firma ExxonMobil Produktion Deutschland GmbH hat die Erhöhung des Fördervolumens der Erdgasbohrung Goldenstedt Z23 auf täglich mehr als 500.000 m³ Erdgas beantragt. Am 25.10.2018 hat das LBEG den vorzeitigen Beginn genehmigt.


Projekt:

Erhöhung des Fördervolumens der Erdgasbohrung Goldenstedt Z23 auf täglich mehr als 500.000 m³ Erdgas

Die Antragsunterlagen sind online verfügbar.

Antragsteller:

ExxonMobil Production Deutschland GmbH, Riethorst 12 in 30659 Hannover

Antragsgrundlage und Verwaltungsverfahren:

§ 52 Abs. 2a Bundesberggesetz

Für die Genehmigung des Vorhabens ist ein Planfeststellungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung und Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.

Verlauf des Genehmigungsverfahrens:

08.03.2018: Antragseingang

04.04.2018 bis 03.05.2018: Auslegung der Antragsunterlagen

17.05.2018: Ende der Einwendungsfrist

25.10.2018: Zulassung des vorzeitigen Beginns

Gegenwärtig die Zulassungsfähigkeit des Vorhabens im Detail geprüft.

Allgemeine Vorhabensbeschreibung:

Die Firma ExxonMobil Production Deutschland GmbH, Riethorst 12, 30659 Hannover, hat nordöstlich der Stadt Vechta, in der Gemarkung Oythe, eine Erdgaslagerstätte erschlossen, aus der seit Jahren produziert wird. Bei der Auswertung von Lagerstätten- und Produktionsdaten zeigte sich, dass das Produktionspotential der Erdgasbohrung Goldenstedt Z23 (siehe Grafik) weitaus größer ist, als ursprünglich vermutet. Die ExxonMobil Production Deutschland GmbH möchte dieses Potential nun nutzen und hat deshalb einen „Rahmenbetriebsplan für die Erhöhung des Fördervolumens der Erdgasbohrung Goldenstedt Z23 auf täglich mehr als 500.000 Kubikmeter Erdgas“ beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie vorgelegt, das als zuständige Behörde über diesen Antrag in einem Planfeststellungsverfahren entscheiden muss.

Um das Produktionspotential der in 2010 niedergebrachten Erdgasbohrung nutzen zu können, muss die Aufbereitungskapazität der übertägigen Trocknungsanlage durch einen Austausch einzelner Komponenten erweitert und anschließend das Mengenventil der Bohrung weiter geöffnet werden. Durch diese Maßnahme soll sich die Erdgasgewinnung aus dieser Bohrung von 20.500 m³(Vn)/h auf durchschnittlich 38.000 m³(Vn)/h steigern lassen, für einen kurzen Zeitraum sogar auf 45.000 m³(Vn)/h.

Durch diese Förderratenerhöhung werden bis 2040 insgesamt ca. 220 Mio. m³(Vn) Erdgas mehr gefördert werden und die Förderdauer wird sich um ca. zwei Jahre verkürzen.

Weitere Einzelheiten können der Allgemeinverständlichen Zusammenfassung (AVZ, Download) entnommen werden, die vollständigen Antragsunterlagen sind online verfügbar.
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