Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie klar

Planfeststellungsverfahren zur Änderung und Erweiterung des Quarzsandtagebaus am Standort Wilsum im Landkreis Grafschaft Bentheim eingeleitet

Die Firma IHB Quarzwerke GmbH & Co. KG plant die Änderung und Erweiterung ihres bereits durch PFB vom 18.01.2011(Az.: W 7504 PFV I 2011-007-IV) planfestgestellten Quarzsandtagebaus (Nassgewinnung) im Landkreis Grafschaft Bentheim auf dem Gebiet der Gemeinde Gölenkamp, Samtgemeinde Uelsen. Die Antragsunterlagen lagen vom 05.06.2018 bis zum 04.07.2018 bei der Samtgemeinde Uelsen, bei der Samtgemeinde Emlichheim und bei der Samtgemeinde Neuenhaus öffentlich aus. Einwendungen konnten bis zum Ablauf des 06.08.2018 erhoben werden.

Projekt:

Änderung und Erweiterung des bereits durch PFB vom 18.01.2011(Az.: W 7504 PFV I 2011-007-IV) planfestgestellten Quarzsandtagebaus (Nassgewinnung) im Landkreis Grafschaft Bentheim auf dem Gebiet der Gemeinde Gölenkamp, Samtgemeinde Uelsen.

Das Vorhaben betrifft die Gemeinde Gölenkamp, Samtgemeinde Uelsen, durch Flächennutzungen in der Gemarkung Haftenkamp.

Antragsteller:

IHB Quarzwerke GmbH & Co. KG, Am Stahlbrink 1 in 49843 Gölenkamp

Antragsgrundlage und Verwaltungsverfahren:

§ 52 Abs. 2a i.V.m. § 57a Bundesberggesetz (BBergG)

Über den Antrag ist in einem bergrechtlichen Planfeststellungsverfahren mit Umwelt­ver­träg­lich­keits­prüfung und Öffentlichkeitsbeteiligung zu entscheiden.

Zuständige Behörde ist das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie.

Verlauf des Verfahrens:

03.05.2018: Antragseingang
05.06.2018 bis 04.07.2018: Auslegung der Antragsunterlagen bei den Samtgemeinde Uelsen, Emlichheim und Neuenhaus

06.08.2018: Ende der Einwendungsfrist

06.08.2018: Ende der Stellungnahmefrist für Behörden

Die Bekanntmachung (Download) enthält wichtige Hinweise für Betroffene und Einwender.

Vorhabensbeschreibung:

Die geplante Abbaustätte soll insgesamt eine Fläche von rund 38,7 ha umfassen. Davon soll die Erweiterung der Abbaufläche inkl. der Neugestaltung des östlichen Abgrabungssees rund 18,9 ha einnehmen.

Geplant ist ein Nassabbau von Sanden mittels Schwimmbagger bis zu einer Wassertiefe von 25 m. Der Abbau soll in östlicher Richtung fortschreiten. Nach der vollständigen Entsandung des östlichen Gewässers soll der Abbau im Bereich des Flurstücks 8 der Flur 13 stattfinden.

Geplant ist eine Förderung von 500.000 t/Jahr und somit eine Gesamtnutzungsdauer von etwa 11 Jahren.

Die derzeitige landwirtschaftliche Vornutzung der beantragten Abbauflächen soll über den Abbau von Quarzsand in eine Gewässerlandschaft umgewandelt werden. Es ist wie bisher eine Folgenutzung Naturschutz vorgesehen.

Hinweis:

Die Antragsunterlagen inkl. der Allgemein verständlichen Zusammenfassung sind über den Auslegungszeitraum hinaus vollständig hier und im niedersächsischen UVP-Portal

( https://uvp.niedersachsen.de/startseite ) abrufbar.

Im Zweifelsfall ist gem. § 27a Abs. 1 S. 4 VwVfG der Inhalt der zur Einsicht ausgelegten Unterlagen maßgeblich.


 

Quelle: IHB Quarzwerke GmbH & Co. KG

Artikel-Informationen

07.08.2018

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