Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie klar

Auswirkungen des Klimawandels auf Böden in Niedersachsen

Der Boden als Hauptbestandteil landschaftlicher Ökosysteme erfüllt wichtige und zum Teil äußerst komplexe Funktionen für Mensch und Umwelt. Das Klima beeinflusst die im Boden ablaufenden Stoffumsetzungs- und Verlagerungsprozesse und vor allem die natürlichen Bodenfunktionen. Mittel- bis langfristig ist deshalb damit zu rechnen, dass der prognostizierte Klimawandel Auswirkungen auf die Böden und Bodenfunktionen in Niedersachsen haben wird. Die prognostizierten Klimaänderungen wirken sich auf den Wasserhaushalt, den Stofftransport und den Stoffumsatz in Böden aus, wodurch wesentliche natürliche Bodenfunktionen betroffen sind und beeinträchtigt werden können.

Zwischen Boden und Atmosphäre besteht ein intensiver Energie-, Gas- und Wasseraustausch. Der Boden hat daher seinerseits Einfluss auf das Klima.


Moorprofil BB17  
Moorprofil

Eine große Bedeutung kommt dabei der Speicherung von Kohlenstoff (Senkenfunktion) zu. Durch bestimmte Landnutzungen oder infolge von Landnutzungsänderungen kann es aber auch zur Freisetzung klimarelevanter Gase (insbesondere CO2) kommen, die dann zum Klimawandel beitragen.

Um einen Überblick über die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf die niedersächsischen Böden und ihre Bodenfunktionen zu erhalten, hat das LBEG im August 2009 im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz einen Bericht mit dem Thema "Auswirkungen des Klimawandels auf Böden in Niedersachsen" erstellt, der als Download zur Verfügung steht.

Klimawandel und Boden
Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Dr. Udo Müller

Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
Stilleweg 2
30655 Hannover
Tel: +49-(0)511-643-3594
Fax: +49-(0)511-643-533594

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