Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie klar

Gesetzliche Grundlagen zur Bohranzeige


to english version:

Bohrungen sind mindestens einen Monat vor Beginn der Arbeiten bei der zuständigen Unteren Wasserbehörde (§49 WHG) sowie zwei Wochen vor Beginn der Arbeiten beim LBEG (§127 Abs. 1 Nr. 1 BBergG und §4 Abs. 1 LagerstG) anzuzeigen. Die Bohrarbeiten können nach Ablauf dieser Frist entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik ausgeführt werden. Für Bohrungen über 100 m Bohrstrecke gilt dies nur, soweit das LBEG innerhalb dieser Frist nicht die Vorlage eines Betriebsplanes verlangt.

Die beim Bohrvorgang ermittelten Daten über die geologische Beschaffenheit des Untergrundes sind von besonderer Wichtigkeit. Das LBEG wünscht daher nach Beendigung der Bohrarbeiten die vom Bohrunternehmer erstellten Schichtenverzeichnisse zu erhalten. So kann der Bohrdatenbestand ständig aktualisiert werden - und diese Aktualität kommt letztendlich allen Kunden zugute.

Für die Anzeige von Bohrungen bis 100 m Bohrstrecke sind keine weiteren technischen Daten zur Bohranlage, zum Betrieb oder zur technischen Nutzung (z.B. Installationspläne für Wärmepumpen) beim LBEG einzureichen. Für Bohrungen mit mehr als 100 m Bohrstrecke behält sich das LBEG vor, zusätzliche Unterlagen anzufordern.


zur deutschen Version:

Statutory foundations for borehole notification

Drilling must be notified to the local water authority at least one month before work commences (§49 WHG) and to LBEG two weeks before (§127, Para. 1 No. 1 Federal Mining Act and §4, Para. 1 Mineral Deposits Act). Drilling work may be carried out compliant with current best practice once this deadline has passed. For boreholes with a run greater than 100 m this only applies if LBEG does not demand an operations plan before the deadline.

The data on the geological properties of the subsurface acquired during drilling are particularly important. LBEG therefore requires the bore logs compiled by the drilling company to be handed over when drilling is complete. This allows the drilling data to be constantly updated, which benefits all customers in the end.

When notifying about boreholes with depth up to 100 m, no additional technical data on the drilling rig, operations or technical use (e.g. installation diagrams for heat pumps) need be submitted to LBEG. For boreholes with runs greater than 100 m, LBEG reserves the right to demand additional documentation.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Michaela Dominik

Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
Stilleweg 2
30655 Hannover
Tel: +49-(0)511-643-2468
Fax: +49-(0)511-643-53 2468

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