Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie klar

GeoBerichte 6

Erdgeschichte von Niedersachsen -

Geologie und Landschaftsentwicklung

Mit ca. 47 620 km2 erstreckt sich Niedersachsen von der Nordsee bis in die Mittelgebirge und umfasst dabei vielfältige Landschaften sowie unterschiedliche geologische Einheiten. Die geologischen Großräume sind das niedersächsische Bergland (einschließlich Harz) im Süden des Landes, das größtenteils aus Festgesteinen des Erdmittelalters (Mesozoikum) und des Erdaltertums (Paläozoikum) besteht. Dieser Bereich wurde im Eiszeitalter (Quartär) durch kaltzeitliche Ablagerungen und Vorgänge überprägt.

Nach Norden schließt sich die ebene bis flachkuppig-hügelige Landschaft des niedersächsischen Tieflandes an. In diesem Landschaftsraum der Geest überwiegen in der Regel mehrere Zehner Meter, stellenweise aber auch 500 m mächtige eiszeitliche (pleistozäne) Ablagerungen. Regional landschaftsprägend sind Moore, insbesondere in den küstennahen Regionen Niedersachsens, sowie breite Niederungs- und Flusssysteme.

Alle im niedersächsischen Berg- und Tiefland vorkommenden Gesteinsabfolgen setzen sich auch unter dem Küstenraum und der Nordsee fort. Dort werden sie flächenhaft von jüngeren, vorwiegend marinen Ablagerungen der Nacheiszeit (Holozän) überlagert.

Der Geobericht informiert in kompakter Form über die einzelnen Erdzeitalter, ihre Lebewelt, die nutzbaren Rohstoffe sowie die Geotope Niedersachsens.

Die stratigraphischen Tabellen sind in Druckqualität auf der Seite "Stratigraphie von Niedersachsen" zu finden.

Erdgeschichte von Niedersachsen – Geologie und Landschaftsentwicklung

Erdgeschichte von Niedersachsen – Geologie und Landschaftsentwicklung

Erdgeschichte von Niedersachsen: Geologie und Landschaftsentwicklung

 GeoBerichte 6
(PDF, 3,01 MB)

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Dr. Carmen Heunisch

Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
Stilleweg 2
30655 Hannover
Tel: +49-(0)511-643-2529
Fax: +49-(0)511-643-532529

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