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Grafschaft Bentheim: Lagerstättenwasser im Erdölfeld Georgsdorf ausgetreten

10.03.2014

Auf dem Betriebsgelände der Erdölbohrung Georgsdorf H 10 (Landkreis Grafschaft Bentheim) kam es am 10. März 2014 zu einem Lagerstättenwasseraustritt. Der Betreiber, die ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG), informierte umgehend das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Das LBEG hat als zuständige Aufsichtsbehörde die Untersuchungen zur Schadensursache aufgenommen und die Untere Wasserbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim sowie die Samtgemeinde Neuenhaus über das Ereignis in Kenntnis gesetzt.

Aus einem undichten Verschluss - Stopfen am Bohrlochkopf - sind etwa 12 m3 Lagerstättenwasser ausgetreten. Dabei hat die Flüssigkeit in Form eines Sprühnebels eine etwa 800 m2 (ca. 20 x 40 Meter) große Rasenfläche neben dem Betriebsplatz der EMPG benetzt. Personen- und Sachschäden sind nicht entstanden.

Das genaue Schadensausmaß wird momentan von einem unabhängigen Gutachter ermittelt. Im Anschluss wird vom Betreiber ein Sanierungskonzept erstellt. Die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen durch den Betreiber wird im Rahmen der Bergaufsicht vom LBEG kontrolliert..Im Erdölfeld Georgsdorf kam es zuletzt im November 2013 zu einer Leckage.

Das LBEG ist Bergbehörde für Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg sowie Geologischer Dienst für Niedersachsen. Die Aufgabenwahrnehmung erfolgt fachlich-neutral und wirtschaftlich unabhängig. Das LBEG überwacht die Bergbaubetriebe in Bezug auf Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz. Im Sinne der Daseinsvorsorge sichert das LBEG dauerhaft die Kenntnisse über Georessourcen und stellt diese bereit.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Lagerstättenwasser


Pressesprecher:


Andreas Beuge, Tel.: +49-(0)511-643-2679, Mobil: +49-(0)170-8569662,
E-Mail: Andreas.Beuge@lbeg.niedersachsen.de

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