Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie klar

Bodenschutz beim Bauen

Bodenkundliche Baubegleitung

Werden Baumaßnahmen durchgeführt, so geht damit stets auch die Inanspruchnahme von Fläche und den vorhandenen ökologischen Standortgegebenheiten einher. Der Boden als zentrales Umweltmedium wird bei nahezu allen Baumaßnahmen (z. B. Hochbau, Tiefbau, Straßenbau) durch Versiegelung, Bodenabtrag, Bodenauftrag etc. verändert.

Eingriffe in den Boden führen häufig zu irreversiblen Schädigungen des Bodens. Die so beeinträchtigten Bodenfunktionen können zumeist weder hergestellt noch ausgeglichen werden. Deshalb sollte dem sparsamen Umgang mit dem Boden, der Vermeidung und/oder Minimierung von Eingriffen der Vorrang gegenüber dem Ausgleich und Ersatz eingeräumt werden.

Um die Inanspruchnahme von Böden, z. B. als Standort für Siedlung und Verkehr, zu ermöglichen und negative Auswirkungen für die Bautätigkeit, aber auch den Boden und seine Funktionen zu verhindern bzw. zu begrenzen, ist die Einbeziehung bodenkundlicher Informationen für die Planung und die Realisierung von Bauvorhaben notwendig.

Ein Interessentenkreis, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Ingenieurbüros, Kommunen, Landkreisen, Landesbehörden und Ministerien, verfolgt unter Koordination des LBEG das Ziel, einen niedersächsischen Leitfaden mit praxisrelevanten Empfehlungen zu erarbeiten, der den Belangen des Bodenschutzes bei Baumaßnahmen Rechnung trägt.

Anfragen richten Sie bitte an unser Postfach.

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