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erstellt am:
17.07.2026
Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) legt jetzt den Jahresbericht über die Erdöl- und Erdgasförderung in Deutschland 2025 vor. Darin wird deutlich, dass im abgelaufenen Jahr die Gewinnung von heimischem Erdöl weiterhin rückläufig war, die Förderung von Erdgas jedoch leicht zugenommen hat.
„Seit 2003 haben wir einen stetigen Rückgang der Erdgasförderzahlen gesehen“, sagt LBEG-Präsident Carsten Mühlenmeier. „Es ist seitdem das erste Mal, dass wir ein leichtes Plus verzeichnen“, so der Behördenchef.
Zum Stichtag 31. Dezember sind 2025 in Deutschland 4,5 Milliarden Kubikmeter Rohgas in Feldesqualität gefördert worden, was einen Anstieg von zwei Prozent gegenüber 2024 bedeutet. Rund vier Prozent der heimischen Förderung entfallen dabei auf das Feld N05-A in der Nordsee, das 2025 neu in der Statistik dazugekommen ist. Das Titelbild des aktuellen Jahresberichts zeigt die Förderplattform an der niederländisch-deutschen Grenze in der Nordsee. Beim Erdöl sind die Förderzahlen hingegen um rund 4,2 Prozent auf 1,6 Millionen Tonnen zurückgegangen.
Bei beiden Rohstoffen konnten die entnommenen Fördermengen zu rund zwei Dritteln durch neu ausgewiesene Reserven ausgeglichen werden. Entsprechend ist zum Stichtag die Summe der sicheren und wahrscheinlichen Erdgasreserven gegenüber 2024 um 1,4 Milliarden Kubikmeter oder 4,1 Prozent zurückgegangen und belief sich auf 33,3 Milliarden Kubikmeter in Feldesqualität. Die Summe der sicheren und wahrscheinlichen Erdölreserven hat gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Millionen Tonnen oder 2,4 Prozent abgenommen und betrug 20,7 Millionen Tonnen.
Zu den weiteren Daten, die im Jahresbericht veröffentlicht werden, gehören unter anderem die Bohraktivitäten, die sich nur geringfügig gegenüber dem Vorjahr unterscheiden. Weiterhin zeigen die Statistiken, dass sich das technisch nutzbare Arbeitsgasvolumen der Untertage-Erdgasspeicher um 0,1 Milliarden Kubikmeter auf 22,7 Milliarden Kubikmeter erhöht hat.
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