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Planfeststellungsbeschluss für die Errichtung und den Betrieb des Quarzsandtagebaus südlich der Mentewehrstraße in der Gemeinde Moormerland, Ortsteil Veenhusen (Landkreis Leer) erteilt

Achtung: Die für den Zeitraum 26.03.2020 bis 08.04.2020 geplante Auslegung findet aufgrund aktueller Ereignisse nicht statt.

Die Auslegung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt und wird vorher erneut bekanntgemacht.


Die Firma Frank Huneke und Kinder GbR (vormals Frank und Ralf Huneke GbR) hat die Gewinnung, den Transport und die Aufbereitung von Quarzsand im Landkreis Leer auf dem Gebiet der Gemeinde Moormerland beantragt. Am 14.02.2020 hat das LBEG den Planfeststellungsbeschluss erteilt.

Projekt:

Gewinnung, Transport und Aufbereitung von Quarzsand auf dem Gebiet der Gemeinde Moormerland, südlich Mentewehrstraße (Landkreis Leer).

Das Vorhaben betrifft die Gemeinde Moormerland durch Flächennutzungen in der Gemarkung Veenhusen und durch Kompensationsmaßnahmen in der Gemarkung Oldersum.

Antragsteller:

Frank Huneke und Kinder GbR (vormals Frank und Ralf Huneke GbR), Großer Stein 5 in 26789 Leer

Antragsgrundlage und Verwaltungsverfahren:

§ 52 Abs. 2a i.V.m. § 57a Bundesberggesetz (BBergG)

Über den Antrag ist in einem Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Öffentlichkeitsbeteiligung zu entscheiden.

Zuständige Behörde ist das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie.

Verlauf des Genehmigungsverfahrens:

26.02.2014: Antragskonferenz im bergrechtlichen Planfeststellungsverfahren

16.11.2016: Antragseingang

30.01.2017

bis

28.02.2017: Auslegung der Antragsunterlagen (Gemeinde Moormerland)

14.03.2017: Ende der Einwendungsfrist

05.09.2017: Erörterungstermin
01.02.2018: Eingang der 1. Planänderung
14.02.2018: Eingang der Ergänzung der 1. Planänderung

06.08.2018: Eingang der 2. Planänderung
17.08.2018: Eingang der Ergänzung der 2. Planänderung

10.04.2018: Eingang des 1. Antrag auf Zulassung des vorzeitigen Beginns

23.07.2018: 1. Antrag auf Zulassung des vorzeitigen Beginns wird zurückgezogen

26.07.2018: Eingang des 2. Antrags auf Zulassung des vorzeitigen Beginns

30.08.2018: Zulassung des vorzeitigen Beginns für

· Verlegung des Uthuser Schlootes

· Baustraße (Verlegung von Baggermatten)

· Baufeldfreimachung mit Abtrag des Oberbodens, Kleis und Torfs für die Herstellung

des Startgewässers

· Auffüllung der Kompensationsmaßnahmenfläche 1 mit Klei aus der

Baufeldfreimachung / Bodenabtrag

· Herstellung des Startgewässers und Halde zum Ausbluten, Gewinnung und Förderung

von maximal 150.000 m³ Quarzsand für das Startgewässer, Auspflockung der geplanten

Uferlinie, Zuwasserlassen des Saugbaggers

· Herstellung des Lärmschutzwalles und der Abraumzwischenlagerfläche im

nordöstlichen und südöstlichen Bereich der Abbaustätte

· Verlegung der Spülrohrleitungen zwischen Abgrabungsfläche und Anlagenstandort.


14.02.2020: Planfeststellungsbeschluss


26.03.2020

bis

08.04.2020: Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses und der planfestgestellten Planunterlagen

(Gemeinde Moormerland)

Der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Planunterlagen liegen für die Dauer von zwei Wochen für jedermann zur Einsichtnahme aus.

Die Auslegungsfrist beginnt am 26.03.2020 und endet mit Ablauf des 08.04.2020.

Die Auslegung findet statt bei der Gemeinde Moormerland.

Gemeinde Moormerland (Theodor-Heuss-Straße 12 in 26802 Moormerland;

Rathaus, Bauamt, Zimmer 28):
Montag – Mittwoch von 08:30 bis 12:30 Uhr
Donnerstag von 14:30 bis 17:00 Uhr
Freitag von 08:30 bis 12:30 Uhr


Achtung: Die für den Zeitraum 26.03.2020 bis 08.04.2020 geplante Auslegung findet aufgrund aktueller Ereignisse nicht statt.

Die Auslegung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt und wird vorher erneut bekanntgemacht.



Die Bekanntmachung ist hier online einsehbar und enthält wichtige Hinweise für Betroffene und Einwender.


Der Planfeststellungsbeschluss ist hier online einsehbar. Die Rechtsbehelfsbelehrung enthält wichtige Hinweise.


Vorhabenbeschreibung:

Über eine Betriebsdauer von 15 Jahren sollen auf der ca. 15,6 ha umfassenden Gewinnungsfläche ca. 2,0 Mill. m³ Quarzsand durch Nassabbau mit bis zu 26 m Abbautiefe gewonnen werden. Die Gewinnung soll abschnittsweise in 4 Phasen erfolgen. Beginnend im Südwesten (Phase 1) soll sich die Gewinnung über den Nordwesten (Phase 2) und Südosten (Phase 3) fortsetzen. In Phase 4 soll schließlich die Gewinnung im Nordosten erfolgen. Jeweils nach Abtragung des Oberbodens soll der Quarzsand mit einem Saugbagger gewonnen werden. Mittels einer Zwillingsrohrleitung soll das Quarzsand-Wasser-Gemisch zur bereits bestehenden Aufbereitungsstätte östlich der B70 gespült und aufbereitet werden, das Spülwasser soll wieder zurück in das Tagebaugewässer geleitet werden.

Nach dem Ende des Abbaubetriebes soll das Abbaugewässer in ein naturnahes Stillgewässer entwickelt werden.

Weitere Einzelheiten können der Allgemein verständlichen Zusammenfassung ( Download) entnommen werden.

Die vollständigen Antragsunterlagen sind hier online einsehbar.

Hinweis:

Die Antragsunterlagen inkl. der Allgemein verständlichen Zusammenfassung sind zudem vollständig im niedersächsischen UVP-Portal abrufbar

( https://uvp.niedersachsen.de/startseite ).

Im Zweifelsfall ist gem. § 27a Abs. 1 S. 4 VwVfG der Inhalt der zur Einsicht ausgelegten Unterlagen maßgeblich

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