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Der Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren für die Kompensation einer Entnahme von Seesand findet am 28.11.2018 statt.

Im Nachgang zu einer Planfeststellung für die Entnahme von Seesand hat der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie ergänzende Kompensationsmaßnahmen beantragt.


Projekt:



Kompensationsmaßnahmen für die Gewinnung von Seesand zum Schutz der schleswig-holsteinischen Westküste



Vorhabenträger:



Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein



Antragsgrundlage:



Planergänzung im Sinne des § 52 Abs. 2c Bundesberggesetz

Für die Zulassung ist ein ergänzendes Planfeststellungsverfahren nach § 143 Abs. 1 Allgemeines Verwaltungsgesetz für das Land Schleswig-Holstein mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen.


Auslegung der

Planunterlagen für die betroffenen Gemeinden

19.12.2017

bis

18.01.2018

Inselverwaltung Sylt:

Hebbelweg 2, 25980 Sylt, zweites Obergeschoss auf dem Flur

Montag

08.00 bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr

Dienstag

08.00 bis 12.30 Uhr

Mittwoch

08.00 bis 12.30 Uhr

Donnerstag

08.00 bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr

Freitag

08.00 bis 12.30 Uhr

Amtsverwaltung des Amtes Föhr-Amrum:

Bau- und Planungsamt, Hafenstraße 23, 25938 Wyk auf Föhr, Zimmer 25

Montag

08.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag

08.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch

08.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag

08.00 bis 17.00 Uhr

Freitag

08.00 bis 12.00 Uhr

Außenstelle des Amtes Föhr-Amrum auf Amrum:

Strunwai 5, 25946 Nebel, , Zimmer 5

Montag

08.00 bis 16.00 Uhr

Dienstag

08.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch

08.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag

08.00 bis 16.00 Uhr

Freitag

08.00 bis 12.00 Uhr

Kreis Nordfriesland:

Marktstraße 6, 25813 Husum, FB 4, Kreisentwicklung, Bauen, Umwelt und Kultur, vierter Stock auf dem Flur gegenüber des Raumes 429

Montag

08.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr

Dienstag

08.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr

Mittwoch

08.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr

Donnerstag

08.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr

Freitag

08.00 bis 12.00 Uhr

15.02.2018

Ende der Einwendungsfrist


Auslegung der

Planunterlagen für das gemeindefreie Gebiet vor den Inseln Sylt, Amrum und Föhr

19.12.2017

bis

29.01.2018

Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie:

Dienstsitz Clausthal-Zellerfeld, An der Marktkirche 9, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Raum 1

Montag

09.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 15.30 Uhr

Dienstag

09.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 15.30 Uhr

Mittwoch

09.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 15.30 Uhr

Donnerstag

09.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 15.30 Uhr

Freitag

09.00 bis 12.00 Uhr

26.02.2018

Ende der Einwendungsfrist


Erörterungstermin am 28.11.2018

Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein, Raum 215, Herzog-Adolf-Straße 1, 25813 Husum

Beginn: 10:00 Uhr


Die

Bekanntmachung enthält wichtige Hinweise für Betroffene und Einwender.


Vorhabensbeschreibung:

Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein plant in Durchführung der Nebenbestimmung 4.7 des Planfeststellungsbeschlusses vom 23.10.2012 den Rückbau von Buhnen vor den Inseln Sylt, Föhr und Amrum als Kompensationsmaßnahme für die bereits genehmigte Entnahme von Seesand.

In der nachstehenden Tabelle und Karte sind die betroffenen Bereiche dargestellt:


Nr.
Bereich

Name
Bereich

Buhnentyp

Anzahl
Buhnen

Bemerkung

1

List (Oststrand)

Steinbuhnen

10

Lose Steine

In der Kampener Bucht ist zusätzlich eine Steinbuhne vorhanden

2

Westküste Sylt
(Nordteil)

Betonpfahl­buhnen und Steinbuhnen (s. 4)

31

teilweise nur Reste vorhanden;
Wurzelbereich liegt überwiegend unter Sand

3

Westerland auf
Sylt

Flachbuhnen /
Asphaltbuhnen

4

Stahl. Beton. Holz, Steine vorhanden;
Beseitigung verursacht erheblichen Baulärm

4

Westküste Sylt
(Südteil)

Kastenbuhnen / lose Steinbuhnen

31
(Südteil)

3
(Nordteil)

Steine liegen z.T. unter Sand, bzw. sind stark zerstört

5

Hörnum
(Oststrand)

Betonpfahl­buhnen

3

Wurzel unter Sand

6

Wittdün
(Südostecke)

Schüttstein­buhnen

11

Vordringende Kniepsand lässt die Buhnen einsanden

7

Utersum
(Reha-Klinik)

Schüttstein­buhnen

9

Erhebliche Sandmengen im Wurzelbereich vorhanden

8

Nieblum und
Greveling

Schüttstein­buhnen

2

z.T. erhebliche Sandmengen im Wurzelbereich vorhanden

9

Wyk

(Südstrand)

Steinbuhnen

ca. 16

Buhnen liegen fast vollständig unter Sand (Aufspülung 1990)

10

Wyk

(Oststrand)

Betonpfahl­buhnen

4

Wurzelbereich unter Sand




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Artikel-Informationen

12.11.2018

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