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Bauvoranfragen

Mit einer Bauvoranfrage können bereits vor Einreichen eines Bauantrages bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde Auskünfte zu Bauvorhaben und Grundstücken eingeholt werden, über die im Baugenehmigungsverfahren zu entscheiden wären (s. §73 NBauO). Mit einer Bauvoranfrage lässt sich klären, ob die Bebauung eines Grundstücks nach geltendem Bauplanungsrecht realisierbar ist und ob gegebenenfalls spezielle Aspekte zu berücksichtigen sind.

Im Zuge von Bauvoranfragen gibt das LBEG für das Bauvorhaben u.a. fachliche Hinweise zu Aspekten des Bergbaus und Altbergbaus, Rohstoffen, Geogefahren und zum Baugrund.

Bauvoranfragen können förmlich über die Bauaufsichtsbehörde gestellt werden. Die Bauaufsichtsbehörde beteiligt anschließend, falls erforderlich, das LBEG zu den o.g. fachlichen Aspekten. Eigenständige Bauvoranfragen können vom Antragsteller auch formlos direkt an das LBEG gerichtet werden.

Empfehlenswert ist eine Bauvoranfrage für Vorhaben im sogenannten Außenbereich sowie außerhalb gültiger Bebauungspläne. Für Baumaßnahmen im Bereich gültiger Bebauungspläne wurden die o.g. Aspekte ggf. bereits bewertet und festgeschrieben. Bitte erkundigen Sie sich deshalb vor einer formlosen Anfrage unbedingt bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde darüber, ob eine die fachlichen Aspekte des LBEG betreffende Bauvoranfrage notwendig ist!

Den Umfang der notwendigen Unterlagen erfragen Sie bitte bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde. Für die formlose Anfrage ans LBEG berücksichtigen Sie bitte außerdem u.s. Hinweise.

Für eine Bauvoranfrage und Beteiligung durch die Bauaufsichtsbehörde werden Kosten nach Zeitaufwand entsprechend der BauGO in Rechnung gestellt. Für eine formlose Bauvoranfrage werden Kosten nach Zeitaufwand entsprechend der Allgemeinen Gebührenordnung in Rechnung gestellt. Diese Kosten liegen für einfache Bauvoranfragen in der Regel zwischen 30,00 € und 60,00 €. Für umfangreiche oder komplexe Bauvoranfragen, z. B. Anfragen zu mehreren Liegenschaften, empfehlen wir, die zu erwartenden Kosten (Gebühren) im Vorfeld abzustimmen. Bitte nutzen Sie dazu nebenstehenden Kontakt.


Wichtige Hinweise:


Bitte stellen Sie Ihre Bauvoranfrage ausschließlich digital an bauvoranfragen@lbeg.niedersachsen.de


Ihr Anschreiben sollte mit eindeutigem Betreff versehen sein, am besten in der Form: „BV: Name, Vorname; Bauvorhaben; Straße Nr.; PLZ Ort“

Beispiel: BV: Mustermann, Minke; Einfamilienhaus dreigeschossig; Stilleweg 2; 30655 Hannover

Wir benötigen unbedingt einen gültigen Eigentumsnachweis! Dies kann ein Kaufvertrag sein, ein gültiger Grundbuchauszug, oder ein Auszug aus dem Liegenschaftskataster.

Auskünfte dazu erteilt Ihnen die zuständige Behörde oder das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen. Sollte das Grundstück nicht Ihr Eigentum sein, benötigen wir zusätzlich eine Vollmacht des Eigentümers (inkl. Eigentumsnachweis).

Wir benötigen weiterhin eine formlose Kostenübernahmeerklärung für die anfallenden Verwaltungskosten (s.o.).

Das Vorhaben ist mit einem Lageplan / einem Auszug der amtl. Flurkarte sowie der Adresse des Bauvorhabens eindeutig zu kennzeichnen.

Für den Versand und die Abrechnung geben Sie bitte eine aktuelle E-Mail- und Rechnungsadresse an.

Versenden Sie, wenn möglich, keine Formulare.

Originalunterlagen werden nicht zurückgesandt.

Unsere Stellungnahmen und Antwortschreiben erhalten Sie ausschließlich digital per E-Mail.

Analoge Beteiligungen (Brief, Fax) benötigen längere Bearbeitungszeiten.

Sämtliche digitalen Daten werden ausschließlich für die Beantwortung der Bauvoranfrage verwendet.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Uwe Sommer

Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
Stilleweg 2
30655 Hannover
Tel: +49-(0)511-643-3058
Fax: +49-(0)511-643-533058

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