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Erdgasförderstätte Deblinghausen Z5 im Landkreis Nienburg/Weser: Messstellen für Grundwasseruntersuchungen geplant

Im Umfeld der Erdgasförderstätte Deblinghausen Z5 bei Steyerberg im Landkreis Nienburg/Weser ist die vorsorgliche Einrichtung von Messstellen für eine Grundwasserüberwachung vorgesehen. Der Hintergrund ist, dass der Betreiber ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) bei Routineuntersuchungen in einem Ringraum der Bohrung Druckveränderungen und natürlich vorkommendes Erdöl festgestellt hat. Das Erdöl ist aus dem umgebenden Gebirge in den Ringraum gelangt. Die Erdgasfördereinrichtungen der Bohrung sind nicht beeinträchtigt. Entsprechende Messergebnisse hat die EMPG dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) gemeldet.

Nach den bisherigen Überprüfungen gibt es allerdings keine Hinweise, dass Erdöl aus dem gesicherten Bohrungssystem wieder ausgetreten sein könnte. Dennoch hat das LBEG von dem verantwortlichen Unternehmen vorsorglich eine Grundwasserüberwachung im Umfeld der Förderstätte gefordert und sich dafür ein Konzept vorlegen lassen. Dieses wird derzeit von den Grundwasserfachleuten im LBEG geprüft. Danach soll mit dem Bau der Messstellen begonnen werden. Der Landkreis Nienburg/Weser ist als zuständige Untere Wasserbehörde über den Sachverhalt informiert.

Weitere Infos:

Die Bohrung Deblinghausen Z5 gehört zum Erdgasfeld Deblinghausen in unmittelbarer Nähe zum Erdölfeld Voigtei. Bohrungen haben aus Sicherheitsgründen mehrere Rohrstränge, die Ringräume dazwischen werden unter anderem auf Druckschwankungen regelmäßig überprüft, um mögliche Störungen festzustellen.

Pressekontakt: Eike Bruns, Tel.: 0511 643 2274, Björn Völlmar, Tel.: 0511 643 3086,

E-Mail: presse@lbeg.niedersachsen.de, Internet: http://www.lbeg.niedersachsen.de

Artikel-Informationen

erstellt am:
21.12.2020

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