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Feldversuche zum Wasserschutz und Düngerecht – Sickerwasseruntersuchungen

Mehr als die Hälfte der Grundwasserkörper Niedersachsens weist Messstellen mit Nitratgehalten oberhalb des Grenzwertes der Trinkwasserverordnung von 50 mg/l auf. Ursächlich hierfür sind insbesondere erhöhte Stickstoff(N)-Austräge mit dem Sickerwasser aus landwirtschaftlichen Flächen. Um das Grundwasser auch zukünftig als wichtige Trinkwasserressource zu erhalten, ist es daher notwendig, Maßnahmen zu entwickeln, die die N-Austräge aus landwirtschaftlichen Flächen senken.

Im Rahmen der landesweiten Aufgaben im kooperativen Trinkwasserschutz nach §28 des Niedersächsischen Wassergesetzes führt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Zusammenarbeit mit dem LBEG daher langjährige Versuche zur grundwasserschutzorientierten Landwirtschaft durch. Das LBEG ist hierbei für die Messung der Nitratgehalte und die Modellierung des Bodenwasserhaushalts zur Berechnung der Nitratfrachten im Sickerwasser zuständig. An verschiedenen Versuchsstandorten wird untersucht, wie sich die Höhe und Art der N-Düngung, die angebauten Ackerfrüchte, die Fruchtfolgen oder auch unterschiedliche Varianten des Zwischenfruchtanbaus auf die N-Austräge auswirken.

In dem Merkblatt rechts (PDF) werden die wichtigsten Ergebnisse der Versuche zusammengefasst dargestellt.

Der LBEG-Stand beim Feldtag in Schwüblingsen. Bildrechte: LBEG/Dennis Hollemann

Der LBEG-Stand beim Feldtag in Schwüblingsen.

Merkblatt Wasserschutzversuche

  Merkblatt Wasserschutzversuche Niedersachsen.pdf

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Dr. Norbert Bischoff

Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
Referat L3.2 Landwirtschaft, Bodenmonitoring
Stilleweg 2
30655 Hannover
Tel: 0511 / 643 - 2398

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