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Frisches Gelb für Clausthaler Bergamtsfassade: Anstrich für den Hannoverschen Flügel abgeschlossen

Marcus Rogge, Leiter Staatliches Baumanagement Südniedersachsen, Fassade, frisches Gelb, neuer Anstrich   Bildrechte: LBEG/Eike Bruns
Marcus Rogge, Leiter des Staatlichen Baumanagements Südniedersachsen, präsentiert die aufgefrischte Holzfassade des LBEG-Dienstgebäudes in Clausthal-Zellerfeld.

In einem frischen, gedeckten Gelb präsentiert sich die Fassade des Hannoverschen Flügels des Dienstgebäudes des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) am Marktkirchenplatz in Clausthal-Zellerfeld. Das Staatlichen Baumanagement Südniedersachsen hat für rund 67.000 Euro die Außenwände zu den Straßen „An der Marktkirche“ und „Baderstraße“ mit einem neuen Anstrich versehen.

„Wir haben einen Leinölanstrich nach historischem Vorbild verwendet“, erklärt Marcus Rogge, Leiter des Staatlichen Baumanagements Südniedersachsen. „Dabei handelt es sich um ein offenes, naturnahes Produkt, das alle fünf bis sieben Jahre aufgefrischt werden muss. So erhielt die Fassade im Jahr 2000 einen neuen Anstrich, dann ist aber 15 Jahre nichts mehr passiert.“ Die Folge war eine umfassende Fassadensanierung, die einen deutlichen sechsstelligen Betrag kostete.

Nun standen ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung, um die Holzfassade des Hannoverschen Flügels fachgerecht zu pflegen und deren Langlebigkeit zu gewährleisten. Rogge lobt den Bau als ein kulturpolitisch wichtiges Gebäude. LBEG-Präsident Carsten Mühlenmeier sagt: „Unser Dienstgebäude prägt das historische Stadtbild rund um den Marktkirchenplatz ganz wesentlich.“ Umso erfreulicher sei es, dass das Amtsgebäude in frischem Glanz erstrahle.

Für das Staatliche Baumanagement bleibt der LBEG-Dienstsitz im Oberharz im Fokus. Aktuell wird der Feuchtigkeitsschutz am Gebäudesockel des Hannoverschen Flügels erneuert. Perspektivisch stehen Sanierungsarbeiten am Preußischen Flügel an.

Weitere Infos:

Das Gebäude des einstigen Oberbergamtes, dem heutigen Clausthaler Dienstsitz des LBEG, wurde nach dem großen Stadtbrand von 1725 in den Jahren 1726 bis 1730 neu aufgebaut. Dieser Gebäudeteil nennt sich heute Hannoverscher Flügel. In den Jahren 1904 bis 1907 entstand auf der Westseite ein großer Erweiterungsbau, der so genannte Preußische Flügel. Die Fassade des Hannoverschen Flügels wurde unter Oberbergrat Julius Albert im Jahr 1838 als Witterungsschutz mit einer Holzverschalung versehen, die nach außen den Anschein einer Steinfassade hatte und dem zeitgenössischen Schönheitsbild entsprach. Lange Jahre war sie in Grau gehalten, ehe sie bei der letzten Sanierung nach neuen historischen Erkenntnissen das nun verwendete Gelb erhielt.

Presskontakt: Eike Bruns, Tel.: 0511 643 2274, Björn Völlmar, Tel.: 0511 643 3086,

E-Mail: presse@lbeg.niedersachsen.de, Internet: http://www.lbeg.niedersachsen.de

Artikel-Informationen

erstellt am:
23.11.2020

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