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LBEG nicht an Ausweisung möglicher CO2-Speicherstandorte beteiligt

16.02.2011


Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über mögliche CO2-Speicherstandorte in Niedersachsen stellt das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) klar:

Die von Greenpeace veröffentlichte Karte zu Möglichkeiten der CO2-Speicherung im tieferen Untergrund kann vom LBEG fachlich nicht bewertet werden, da sie auf Untersuchungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) basiert. Das LBEG hatte an der Erarbeitung der Kartengrundlage keinen Anteil. Überdies zweifelt das LBEG an der Eignung des Untergrundes des Landes Niedersachsen für eine großflächige, von Greenpeace suggerierte CO2-Speicherung.

Beim LBEG wurden weder für die von Greenpeace genannten noch für weitere mögliche Standorte Anträge zur Erkundung des tieferen Untergrundes für eine spätere CO2-Speicherung gestellt. Aktuell gibt es kein nationales Kohlendioxid-Speicherungsgesetz. Zudem ist über eine eventuelle Zuständigkeit des LBEG als Bergbehörde und als Geologischer Dienst des Landes Niedersachsen bei potenziellen Genehmigungsverfahren noch nicht entschieden.

In einem früheren Verfahren hatte das LBEG im Dezember 2009 Anträge zur Aufsuchung von Sole mit dem Ziel einer möglichen späteren CO2-Speicherung im tiefen Untergrund des Landes in Abstimmung mit der Niedersächsischen Landesregierung gestoppt. Die betroffenen Landkreise und die Öffentlichkeit wurden davon unterrichtet.

Pressesprecher:

Andreas Beuge, Tel.: 0511-643-2679, Mobil: 0170-8569662,
E-Mail: Andreas.Beuge@lbeg.niedersachsen.de
Internet: http://www.lbeg.niedersachsen.de

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