Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie klar

Feldes- und Förderabgabe


to english version:

Der Inhaber einer Erlaubnis zur Aufsuchung zu gewerblichen Zwecken hat jährlich eine Feldesabgabe zu entrichten. Auf die Feldesabgabe sind die im Erlaubnisfeld im jeweiligen Jahr für die Aufsuchung gemachten Aufwendungen anzurechnen. Im Zeitraum der Aufsuchung hat der Erlaubnisinhaber nach § 30 BBergG eine Feldesabgabe zu zahlen. Bei der Feldesabgabe steht für das Land der Gesetzeszweck, Sicherung der Rohstoffversorgung, im Vordergrund. Nicht jedoch die Einnahme von Geld.

Nach erfolgreicher Aufsuchung des Bodenschatzes wird dieser üblicherweise gewonnen und wirtschaftlich verwertet. Hierzu ist die Zuteilung einer Bewilligung erforderlich.

Ab diesem Zeitpunkt besteht für den Bewilligungsinhaber nach § 31 BBergG die Verpflichtung zur Zahlung von Förderabgaben.

Der Gesetzgeber hat in § 32 BBergG die jeweilige Landesregierung ermächtigt, durch Rechtsverordnung die Durchführung der Festsetzung und Erhebung von Feldes- und Förderabgabe näher zu regeln; für Niedersachsen erfolgt dies durch die Niedersächsische Verordnung über Feldes- und Förderabgabe (NFördAVO).

In dieser Verordnung sind die wesentlichen Regelungen zur Festsetzung und Erhebung der Feldes- und Förderabgabe sowie das Prüfwesen rechtsverbindlich aufgeführt. Um Zweifel in der Rechtsanwendung zu vermeiden werden ergänzende Merkblätter - unter anderem zum amtlich vorgeschriebenen Datensatz - heraus gegeben.

Für die Abgabe der Voranmeldungen und Erklärungen zur Förderabgabe stellt das Land Niedersachsen ein Online-Verfahren zur Verfügung.

Die Förderabgabe wird erhoben, um die Allgemeinheit an der Nutzung der heimischen Bodenschätze angemessen zu beteiligen.

Grundsätzlich wird Förderabgabe auf die Gewinnung von Erdöl, Naturgas, Schwefel, Sole, Sand u. Kies, sowie auf Erdwärme erhoben. Bestimmte Bodenschätze können jedoch zeitweise von der Erhebung der Förderabgabe befreit werden.


zur deutschen Version:

Acreage fees and mining royalties

The owner of a commercial permit to explore must pay an annual acreage fee, but the expenses incurred for exploration in the permit area in any given year are offset against this acreage fee. The permit holder must pay an acreage fee compliant with Article 30 of the German Federal Mining Act (Bundesberggesetz) during the exploration period. In Lower Saxony, the primary objective of the acreage fee is to secure the supply of natural resources, which is the aim of the act, and not monetary income.

Following successful exploration for the mineral resource, it is generally extracted and exploited economically. A licence must be issued for this purpose.

From this point on the licence holder is obliged by Article 31 Federal Mining Act to pay mining royalties.

In Article 32 Federal Mining Act the legislator has authorised the respective state governments to regulate in detail the assessment and collection of acreage fees and mining royalties by means of statutory instruments. In Lower Saxony this is facilitated by the Lower Saxony Acreage Fees and Mining Royalties Regulations (Niedersächsische Verordnung über Feldes- und Förderabgabe (NFördAVO).

This statutory instrument lists the principal regulations for assessing and collecting acreage fees and mining royalties, and for auditing. To avoid any doubt in the application of the law supplementary aide memoirs - among other things including details of the obligatory dataset - are published.

Lower Saxony provides an online-service for submitting advance mining royalty notifications and declarations.

The mining royalty is charged in order to suitably include the general public in the utilisation of domestic mineral resources.

The mining royalty is raised on the extraction of oil, gas, sulphur, brine, sand and gravel, and geothermal energy. However, certain mineral resources can be temporarily freed from the mining royalty.


gesetzliche Grundlagen

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Christian Möller

Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
An der Marktkirche 9
38678 Clausthal-Zellerfeld
Tel: +49-(0)5323-9612-233
Fax: +49-(0)511-643-534233

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