Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachen klar Logo

Kalihalde Niedersachsen - Erörterungstermin vollständig abgeschlossen

08.02.2019


Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat den Erörterungstermin zur geplanten Abdeckung der Kalihalde Niedersachsen in Wathlingen (Landkreis Celle) jetzt abgeschlossen.

Gestern wurde die Erörterung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange, der Naturschutzvereinigungen und der Bürgerinitiativen Umwelt Uetze und Umwelt Wathlingen fortgesetzt. Dabei standen unter anderem die Themen Boden, Hochwasser, Verkehr und Wald im Mittelpunkt. So wiesen die Träger öffentlicher Belange beispielsweise daraufhin, dass in den Unterlagen die Notwendigkeit, Wald zu entfernen unzureichend begründet sei und Ausgleichsmaßnahmen nicht dargestellt sind. Weiterhin wurde angemerkt, dass der mögliche Einfluss von Hochwasser auf die Halde nicht ausreichend betrachtet worden sei.

Die vorgebrachten Argumente zu den Stellungnahmen fließen in den jetzt folgenden Prüfprozess des LBEG ein. Dabei wird unter anderem ermittelt, ob die Beeinträchtigungen, die mit der geplanten Abdeckung einhergehen, rechtlich zulässig sind und welche zusätzlichen Auflagen eventuell Abhilfe schaffen können.

Der gestern beendete Erörterungstermin ist Teil des Planfeststellungsverfahrens mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Öffentlichkeitsbeteiligung zur geplanten Abdeckung der Kalirückstandshalde in Wathlingen (Landkreis Celle) durch die K+S Baustoffrecycling GmbH.

Pressemitteilung zum Erörterungstermin vom 12. Dezember 2018

Pressemitteilung zum Erörterungstermin vom 11. Januar 2019

Pressekontakt: Heinke Traeger, Tel.: 0511 643 2274, Björn Völlmar, Tel.: 0511 643 3086

E-Mail: presse@lbeg.niedersachsen.de, Internet: http://www.lbeg.niedersachsen.de


zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln