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LBEG hat neuen Präsidenten: Carsten Mühlenmeier ins Amt eingeführt

Nach einer nur sehr kurzen Vakanz hat das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie einen neuen Präsidenten. Am Montag wurde Ministerialdirigent Carsten Mühlenmeier von Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Berend Lindner in sein neues Amt eingeführt.

Berend Lindner lobte die Erfahrung und Expertise des Verwaltungsjuristen. In seinem neuen Amt kämen wichtige Themen auf ihn zu. So entwickle sich das LBEG durch das neue Geologiedatengesetz zur geowissenschaftlichen Drehscheibe des Landes. Infolge des Klimawandels hätten Themen wie das Wasserversorgungskonzept eine noch größere große Bedeutung bekommen. „Auch hier leistet das LBEG einen wichtigen Beitrag“, so der Staatssekretär. Schließlich habe die Behörde bei der Rohstoffgewinnung eine wesentliche Rolle.

Dieses Thema hob auch Carsten Mühlenmeier in seiner Antrittsrede hervor. „Die Rohstoffgewinnung ist und bleibt für Niedersachsen ein wichtiges Feld“, sagte der 52-Jährige. Das zeige alleine schon die Bedeutung und Notwendigkeit der Baurohstoffproduktion. Wichtig sei dabei vor allem – wie im Bundesberggesetz formuliert – das Aufsuchen, Gewinnen und Aufbereiten von Bodenschätzen zu ordnen und zu fördern, und zwar bei sparsamem und schonendem Umgang mit Grund und Boden.

Ein besonderes Anliegen ist dem neuen LBEG-Präsidenten der weitere Ausbau der Zusammenarbeit mit der Wissenschaft. Die geschlossenen Vereinbarungen mit mehreren Universitäten – vor sechs Wochen gerade mit der TU Clausthal – seien eine sehr gute Grundlage, um diese Zusammenarbeit auszubauen. „Kooperationen müssen gerade in der Wissenschaft gelebt und gepflegt werden“, betonte Carsten Mühlenmeier.

Unverändert fortsetzen will er den vom LBEG eingeschlagenen Weg, gemeinsam mit der Politik, mit anderen Ministerien und Behörden, mit den Unternehmen und den Bürgerinnen und Bürgern durch mehr Transparenz und frühe Beteiligung die Akzeptanz von Verfahren und Entscheidungen zu erhöhen.

Lutz Kaecke, Vorsitzender des Gesamtpersonalrats des LBEG, freute sich, dass das Amt des Präsidenten so schnell wiederbesetzt werden konnte. So äußerte sich auch Abteilungsleiter Dr. Johannes Müller, der zusammen mit Abteilungsleiter Ingo Küster während der Vakanz die Amtsgeschäfte übernommen hatte und jetzt der Stellvertreter von Carsten Mühlenmeier ist: „Die schnelle Wiederbesetzung zeigt die Wertschätzung des Wirtschaftsministeriums gegenüber dem LBEG.“

Hintergrund:

Der vormalige LBEG-Präsident Andreas Sikorski war zum 1. Juli 2020 in das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz gewechselt. Nach nur einem Monat folgt ihm Carsten Mühlenmeier als Präsident nach. Das LBEG ist Bergbehörde für Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg sowie Geologischer Dienst für Niedersachsen. Es unterstützt die Landesregierung, die übrige öffentliche Verwaltung sowie die niedersächsische Wirtschaft bei allen Fragestellungen im Zusammenhang mit Bergbau, Energie und Geologie. Das LBEG ist eine dem niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr nachgeordnete Fachbehörde mit hoheitlichen Aufgaben. Es hat rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Dienstsitzen Hannover und Clausthal-Zellerfeld sowie den Standorten Meppen und Celle.

Carsten Mühlenmeier ist Verwaltungsjurist, war zunächst als Rechtsanwalt in Hannover und von 1999 bis 2003 im Thüringer Kultusministerium tätig. 2004 wechselte er in das Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, wo er zuletzt die Hochschulabteilung leitete. Zudem war er langjähriges Mitglied im Hochschulrat der Leibniz-Universität Hannover, der Technischen Universität Braunschweig und der Technischen Universität Clausthal.

Carsten Mühlenmeier (links) wird von Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Berend Lindner in sein neues Amt als Präsident des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie eingeführt.   Bildrechte: LBEG/Eike Bruns
Carsten Mühlenmeier (links) wird von Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Berend Lindner in sein neues Amt als Präsident des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie eingeführt.

Presskontakt: Eike Bruns, Tel.: 0511 643 2274, Björn Völlmar, Tel.: 0511 643 3086,

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Artikel-Informationen

erstellt am:
05.08.2020

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