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Nassöl bei Hankensbüttel ausgetreten: LBEG hat Untersuchungen zur Schadensursache aufgenommen

Bei vorbereitenden Arbeiten zur Überprüfung der Dichtigkeit einer Leitung sind am 14. Januar bei Hankensbüttel im Landkreis Gifhorn etwa 300 Liter Nassöl ausgetreten. Der Austritt wurde durch einen Druckabfall in der Leitung bemerkt, die sofort mit Schiebern geschlossen wurde.

Es handelt sich um eine Leitung zwischen den Betriebsplätzen Lüben und Hankensbüttel, an der sich im August des vergangenen Jahres eine Leckage ereignete. Die Leitung ist seitdem außer Betrieb. Sie enthielt noch Reste von Nassöl, dass im Rahmen der vorbereitenden Arbeiten mit einem Reinigungsmolch von Lüben in Richtung Hankensbüttel gedrückt wurde. Dabei ist es zu einer Undichtigkeit mit Nassölaustritt gekommen.

Die ExxonMobil Production Deutschland GmbH als Betreiberin der Leitung informierte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie über den Vorfall. Ein Mitarbeiter des LBEG war gestern vor Ort, um sich ein Bild zu machen und mit der Ursachenermittlung zu beginnen. Das Unternehmen hat die Schadensstelle freigelegt und den verunreinigten Boden aufgenommen. Er wird entsorgt. Ein Sachverständiger nimmt weitere Proben. Grundwasser ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht betroffen.

Hintergrund Nassöl:

Die genaue Zusammensetzung von Nassöl hängt von der Lagerstätte ab. Normalerweise besteht es in Niedersachsen zu mehr als 90 Prozent aus Lagerstättenwasser und bis zu zehn Prozent Rest Reinöl.

PM des LBEG vom 22.8.19

Pressekontakt: Björn Völlmar, Tel.: 0511 643 3086, E-Mail: presse@lbeg.niedersachsen.de
Artikel-Informationen

15.01.2020

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