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Grenzüberschreitende Öffentlichkeitsbeteiligung bei ausländischen Vorhaben nach § 59 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) für das Vorhaben der INEOS Oil & Gas Denmark „Hejre Re-Development Project“

Projekt:

Das Unternehmen INEOS E&P A/S plant in der dänischen AWZ der Nordsee die Feldesentwicklung des Öl- und Gasfeldes „Hejre“.


Das „Hejre-Feld“ liegt ca. 300 km von der dänischen Küste und ca. 49 km von der Grenze zwischen der deutschen und der dänischen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) entfernt.


Für das Vorhaben „Feldesentwicklung Hejre to South Arne“ in der dänischen Nordsee“ wird ein Zulassungsverfahren nach dänischem Recht durchgeführt.

Das Unternehmen INEOS E&P A/S plant in der dänischen AWZ der Nordsee die Feldesentwicklung des Öl- und Gasfeldes „Hejre“. Das Projekt beinhaltet die Sanierung des bereits im Betrieb befindlichen Hejre-Feldes mit einer Anbindung (tie-back) des Hejre-Feldes an Süd Arne unter Nutzung der bestehenden Hejre-Anlagen.

Es handelt sich bei diesem Espoo-Verfahren um eine Wiederholung des bereits durchgeführten dänischen Genehmigungsverfahrens für das Projekt „Hejre to South Arne“. Die erteilte Genehmigung der dänischen Energiebehörde wurde aufgrund einer unzureichenden UVP annulliert. Das Genehmigungsverfahren wird nun mit überarbeiteten Unterlagen wiederholt.

Das Vorhaben befindet sich auf dänischem Gebiet der Nordsee und ist nach dänischem Recht UVP-pflichtig.

Aufgrund der Nähe des Vorhabens zum deutschen Sektor der Nordsee können grenzübergreifende Auswirkungen des Vorhabens nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Im Rahmen der Espoo-Konvention wurde die Bundesrepublik Deutschland deshalb in das Verfahren zur Prüfung der Umweltverträglichkeit einbezogen. Gemäß § 59 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) macht das LBEG als zuständige deutsche Behörde das Vorhaben hiermit der Öffentlichkeit bekannt.

Die zu diesem Zweck in deutscher Sprache übermittelten Unterlagen, eine nichttechnische ESPOO-Zusammenfassung und der Espoo-Bericht, der eine Beschreibung der möglichen projektbezogenen grenzübergreifenden Umweltauswirkungen des „Hejre to South Arne – Projektes“ enthält, sind im UVP-Portal des Landes Schleswig-Holstein https://www.uvp-verbund.de/sh einsehbar.

Der gesamte UVP-Bericht (Environmental Impact Assessment documentation) ist auf der Seite der dänischen Energiebehörde https://ens.dk/energikilder/offentliggoerelser-om-olie-og-gas einsehbar.

Der Konsultationsprozess findet in der Zeit vom

30.01.2026 bis zum 02.03.2026

statt.

Die deutsche Öffentlichkeit und die anerkannten Naturschutzvereinigungen können das Projekt betreffende Anmerkungen und Hinweise beziehungsweise Stellungnahmen in deutscher Sprache

bis zum 02. März 2026

an den dänischen Espoo-Kontaktpunkt unter folgender Adresse und unter Angabe des Aktenzeichens 2020-19605 senden:

Espoo Point Of Contact

Ministeriet for Grøn Trepart
Miljøvurdering & Espoo

Styrelsen for Grøn Arealomlægning og Vandmiljø

Lerchesgade 35

5000 Odense C

Denmark

espoo@sgav.dk

Es gelten die Datenschutzbestimmungen des Staates Dänemark. Es ist möglich, dass in Dänemark progressivere Transparenzregelungen hinsichtlich abgegebener Stellungnahmen gelten.

Die Unterlagen werden gemäß § 59 Abs. 4 UVPG wie oben beschrieben öffentlich zugänglich gemacht.

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